Donnerstag, 4. April 2013

Stress: 5 Fakten und: Was hilft?

Dienstag Abend lief auf WDR Quarks und Caspers eine Sendung zum Thema Stress. Irgendwie ist das ja schon zu einem Modewort verkommen ... so wie inzwischen jeder unter einem "Trauma" leidet, so hat heute jeder "Stress". Und auch für mich war die letzte Zeit ziemlich "stressig", da ich Ende letzter Woche meine Masterarbeit nach einer gefühlten Ewigkeit endlich abgegeben habe.
  • In der Sendung, die ihr hier im Livestream anschauen könnt, wurde zum einen berichtet, dass sich Stress anhand des Cortisol-Levels im Haar nachweisen lässt. Ob mein Haarausfall, der zwar noch nicht krankhaft aber deutlich stärker als noch vor 1, 2 Jahren ist, an (leichtem) Eisenmangel liegt oder am Stress, kann ich natürlich nicht sagen. Aber die Schuppen, die sich seit einigen Wochen auf meiner Kopfhaut zeigen, schiebe ich eindeutig auf die Endphase meiner Abschlussarbeit (habe mir zur Sicherheit trotzdem ein Anti-Schuppen-Shampoo besorgt, schön sind die Schuppen nämlich nicht ...). 
  • Außerdem fanden Forscher heraus, dass man sich unter Stress Dinge leichter einprägen kann. Allerdings wurde hier nur die Erinnerung an "nebenbei" wahrgenommene Gegenstände in einer Stresssituation getestet. Ich bin da also etwas skeptisch, wie sich das Ergebnis ändern würde, wenn man in einer Stresssituation bewusst Dinge auswendig lernen sollte.... ich würde da gnadenlos versagen...
  • Sehr plausibel klang für mich hingegen die Aussage, dass während wichtiger Fußballspiele mehr Menschen bzw. Männer an Herzinfarkten erkranken ;) 
  • Schon Anfang des 20. Jahrhunderts mit Beginn der Industrialisierung beklagten sich Menschen über ihr stressiges Leben. Und das ganz ohne Smartphone ... 
  • Forscher fanden heraus, dass echte Tiere (im Gegensatz zu Stofftieren oder unterstützenden Erwachsenen) traumatisierten Kindern helfen können, Vertrauen in Therapeuten aufzubauen. In Utah laufen an Prüfungstagen an einer Uni angeblich Hunde über den Campus, damit die Studenten nicht so aufgeregt sind ... und was ist mit Menschen mit einer Hundehaarallergie oder Angst vor Hunden? 
Leider wurde in der Sendung kaum bis gar nicht thematisiert, was man im Alltag gegen Stress tun kann (abgesehen von der Möglichkeit, sich einen Hund anzuschaffen... oh und Liebe soll auch entspannen ...), deshalb wollte ich hier ein paar Dinge auflisten, die mich in stressigen Situationen entspannen:
  • eine Tasse Tee oder Kaffee trinken 
  • laufen oder Krafttraining
  • mit Freunden reden 
  • schlafen bzw. kurz die Augen schließen
  • kochen, besonders Gemüse schnippeln beruhigt mich total ;) 
  • ...
 Was hilft euch gegen Stress? 

Kommentare:

  1. Hallo,
    mir hilft ruhig und bewusst atmen,Atemmeditation Instrumentalmusik hören, spazieren gehen.
    Ich gewöhne mir gerade wieder an, mehrere Stationen vorher aus dem Bus auszusteigen. So habe ich 30 Minuten Fußweg. Das tut so gut und der Kopf wird frei!

    Viele Grüße
    Steffi

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    1. Liebe Steffi,
      vielen Dank für deine Tipps. Einen davon habe ich heute direkt ausprobiert und bin an einer weiter entfernten Haltestelle aus dem Bus ausgestiegen. Es war zwar kalt, aber entspannend. Und gleich kommt noch ein Spaziergang mit meiner Mutter dazu. Mit Atemmeditation kenne ich mich bisher noch nicht aus, werde mich aber mal schlau machen. Danke!

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  2. @Laugh, Run, Eat:

    Stress ist in der heutigen schnelllebigen Zeit leider allgegenwärtig. Mir hilft dagegen am besten Sport, um den Stress sozusagen "abzuschütteln", da man sich auf andere Dinge konzentriert.
    Wegen deinem Haarausfall solltest du am besten zu einem Hautarzt, um herauszufinden, welche Ursache vorliegt. Bei erblich bedingtem Haarausfall lässt sich, außer einer Haartransplantation, zwar nicht viel machen, bei einer anderen Ursache ist eine frühe Behandlung auf jeden Fall effektiv.

    LG
    Matthias

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